Wie bastelt man eine Karnevalsmaske aus Pappmaché?
Um eine Maske für Karneval aus Pappmaché zu machen, muss man als erstes lernen, wie man Pappmaché macht, denn dieser Vorgang kann angewendet werden, um viele andere Gegenstände, wie Zierstücke, Spiele, kleine Schachteln, Handpuppen, usw. herzustellen.
Um Pappmaché zu machen, braucht man Zeitungen, Klebstoff aus Pulver (der normalerweise für Tapeten benützt wird) oder Polyvinylacetatklebstoff, eine Plastikschüssel, Wasser und einen Löffel.
Um die Zeitungen zu zerkleinern, sollte man keine Schere benützen, sondern sie mit den Händen klein machen, auch wenn es etwas mehr Arbeit macht. So bleiben die Ränder ausgefranst und das Wasser kann leichter eindringen.
Um die Arbeit zu erleichtern, empfehle ich die Zeitungsseiten von oben nach unten zu reißen und nicht der Länge nach. Wenn man eine bestimmte Menge an Streifen zusammengesetzt hat, muss man sie in noch kleinere Stücke zerreißen und sie in einer Schüssel mit Wasser einweichen. Wenn das Wasser warm ist, weicht das Papier viel schneller auf. Danach sollte man gut rühren, um das Papier vollständig mit Wasser zu durch tränken. Das Wasser sollte ein oder zwei Zentimeter über dem Papier stehen.
Wenn das gemacht ist, kann man die Schüssel mit dem Inhalt eine Nacht lang stehen lassen. Auf eins sollte man gut achten: nicht alle Papiere sind gleich. Papiere von minderer Qualität, die meist sehr porös sind, zerlegen sich leichter. Papiere von besserer Qualität, brauchen viel mehr Zeit um sich zu zerlegen, manchmal sogar von 24 bis zu 48 Stunden; nur dann kann man mit dem Prozess fortfahren.
Vorbereitung des Klebstoffes: Für einen mit Klebstoff vollgefüllten Löffel sollte man ca. 4 Gläser Wasser benützen. Das Wasser sollte man in einen Behälter gießen, danach langsam etwas Klebstoff dazu geben; dabei sollte man nie mit dem Rühren aufhören, denn sonst könnten kleine Klümpchen entstehen.
Wenn das ins Wasser gelegte Papier ausreichend aufgeweicht ist, sollte es rausgeholt, gut ausgewrungen und zu kleinen Bälle geformt werden. Das übrige Wasser kann man
wegschütten. Das ausgewrungene Papier wird wieder in den Behälter getan und gut mit dem Klebstoff vermischt.
Die Masse wird immer mehr eine graue Farbe annehmen und immer glatter werden.
Die Masse muss lange verarbeitet werden. Wenn man den Eindruck hat, dass sie sich in kleine Kügelchen teilt, empfiehlt es sich, etwas Klebstoff hinzu zu gießen.
Wenn die Masse endlich die richtige Konsistenz hat, um verarbeitet zu werden, kann man mit dem Gestalten der Maske anfangen. Wenn man der Maske die gewünschte Form gegeben hat, reicht es sie trockn

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