Oft unterschätzt man die Bedeutung von Fahrradschuhen.

Der Schuh ist der Schwerpunkt der Bewegung, welche die von den Beinen entwickelte Kraftintensität zur Mechanik des Fahrrads überträgt. Man sollte nicht unbedingt den schönsten oder den billigsten Fahrradschuh kaufen, denn wenn er sich unseren Füßen nicht gut anpasst, könnten Beschwerden entstehen, die Behandlung benötigen.

Die Radfahrer benützen heute fast alle Fahrradschuhe mit Einrastsystem, die wenigsten benützen noch die klassischen Radschuhe mit Riemchen: die Angst zu fallen, die bei der Vorstellung entsteht, den Schuh nicht ausrasten zu können, muss man überwinden. Aber wenn man einige Proben auf einem Parkplatz macht und die Füße ein paar Mal ein- und ausrastet, und wenn man feststellt, mit welchem Fuß man sich sicherer auf dem Boden aufstützt, wird diese Angst sehr schnell überwunden sein.

Diese Ängste habe keinen realen Grund zu existieren, denn wenn nicht gerade etwas am Einrastsystem kaputt ist, gibt es überhaupt keine Möglichkeit zu fallen; es reicht, den Fuß mit einem Ruck entweder nach hinten oder nach vorne zu bewegen und schon ist alles gemacht.
Was den Antrieb angeht, gibt es keinen Vergleich: mit dem Einrastsystem bekommt der Pedaltritt mehr Kraft und ist runder.

Wenn man in einen Laden geht, um ein paar Fahrradschuhe zu kaufen, sollte man die Ästhetik als letzten Beurteilungsmaßstab nehmen und zuerst das Schließsystem und die Bequemlichkeit berücksichtigen: es gibt Modelle, die wie hohe Schuhe aussehen, andere die dank ihres sicheren Schließsystems wie Skischuhe aussehen und dann gibt es die klassischen mit Strap (2, 3 o 4), die Flexibilität und Bequemlichkeit garantieren.

Man sollte auch die Möglichkeit schätzen, eine Schuheinlage reinlegen zu können, so dass man eventuelle Auflagefehler des Fußes korrigieren kann, die einem viel Energie und eventuelle Entzündungen kosten könnten. In solchen Fällen ist es besser sich auf jeden Fall von einem Sportspezialisten oder Arzt beraten zu lassen.

Fahrradschuhe unterscheiden sich je nach Fahrradtyp: Rennfahrrad, MTB, Cross und ob eventuell Triathlon oder Duathlon.

Fahrradschuhe für Gelände sind normalerweise sehr steif und der Schuhhals ist höher, die für Cross haben auch Klötzchen, um leichter zu Fuß laufen zu können.
Für Cross ist es wichtig, Fahrradschuhe mit einfachen Sohlen zu wählen und die aus Kohlenstoff zu vermeiden, denn mit denen ist es schwerer, zu Fuß zu laufen und sie können Probleme an den Gelenken verursachen.

Hier einige Bilder mit den verschiedenen Fahrradschuhen, je nach Sportart unterteilt

 

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